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Opferhilfe Hamburg - Hintergründe

Wer kommt zu uns?

Im Jahr 2002 suchten insgesamt 595 Ratsuchende erstmals bei uns Rat und Unterstützung. Darüber hinaus gab es 115 weitere Anfragen von Ratsuchenden, die wir aber nicht befriedigen konnten, weil wir keine freien Beratungskapazitäten hatten! Diese 712 Ratsuchenden, die sich erstmals bei uns meldeten stellen nach 2001 die bisher höchste Inanspruchnahme in der 17-jährigen Geschichte der Beratungsstelle dar.

2001 waren rund 75 Prozent der neuen Ratsuchenden Frauen, 25 Prozent Männer.

Deliktstruktur

Welchem Delikt waren diese neuen Ratsuchenden zum Opfer gefallen? Bei den Frauen ist dies in erster Linie die Misshandlung durch den (ehemaligen) Ehe- oder Lebenspartner, gefolgt von sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung oder sexueller Nötigung, Bedrohung, Raub, Körperverletzung durch Fremde oder ein Tötungsversuch. Männer werden am häufigsten Opfer von Körperverletzungen (eher durch Fremde), sexuellem Missbrauch, Raub, Bedrohung oder Tötungsversuchen.

Etwa 20% der Ratsuchenden sind Angehörige von Opfern. Sie sind zwar nicht selbst direkt betroffen, jedoch oft verunsichert, wie sie sich verhalten sollen, wie sie den Betroffenen helfen können oder wie sie selbst mit der völlig veränderten Lebenssituation fertig werden sollen. Auch für diese Fragen sind wir da.

Zugangswege

Wie werden Betroffene auf unser Angebot aufmerksam? Entweder werden sie durch andere Beratungsstellen, das Gesundheitsleitsystem, die Polizei oder den Weißen Ring auf uns aufmerksam gemacht, oder aber sie finden unsere Telefonnummer im Branchenbuch. Aber auch Mundpropaganda durch ehemalige Ratsuchende, Information durch Behörden, Rechtsanwälte oder die vielen Broschüren und Beratungsführern, die es zu diesem Thema gibt, bringt Ratsuchende mit uns in Kontakt. Stark zugenommen hat der Kontakt über das Internet.

Zum Zeitpunkt der Meldung hat etwa knapp die Hälfte der Ratsuchenden die Tat angezeigt. Eine Anzeige ist jedoch keine Voraussetzung, um unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Rund ein Drittel der Ratsuchenden wird noch akut bedroht wenn sie sich bei uns melden. Ein weiteres Fünftel der Opfer meldet sich innerhalb von einem Monat nach der Tat bei uns.

Aber auch wenn die Tat längere Zeit zurückliegt kann man zu uns kommen. Immerhin sind bei jedem achten Ratsuchenden schon mehr als 10 Jahre nach der Tat vergangen, wenn sie oder er zu uns kommt.

Finanzen

Die Beratungsstelle finanziert sich in erster Linie über eine Zuwendung aus dem Haushalt der Behörde für Soziales und Familie.

Damit können aber nur 2,25 Stellen im Beratungsbereich, eine Teilzeit-Verwaltungskraft und ein Teil der Sachkosten bezahlt werden. Diese finanzielle Ausstattung ist völlig ungenügend.

Unregelmäßige Zuweisungen von Bußgeldern durch die Gerichte können diese mangelhafte Ausstattung nicht ausgleichen. Die Beratungsstelle ist daher dringend auf Spenden angewiesen. (mehr...)




Hintergründe:
Politische Forderungen
Gewaltschutzgesetz
Wer kommt zu uns
Psychologische Hilfe für Unfallopfer
Aktuelle Standards der Traumabehandlung
Weiterentwicklung des Beratungskonzeptes

Rückblick:
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2005
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2008
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2010
2011
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2014

Bürozeiten
Mo und Fr10-13 Uhr
Di und Do10-17 Uhr
Mi13-17 Uhr

Tel.: 040-381993

Spendenkonto
Hamburger Sparkasse
IBAN
DE98 2005 0550 1268 1154 49
BIC
HASPDEHHXXX


 
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