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Opferhilfe Hamburg - Hintergründe

Politische Forderungen

Opfer müssen besser über den Ablauf des Strafverfahrens informiert werden. Das Opfer muß ein Auskunftsrecht über den Stand des Verfahrens erhalten. Opfern muß, wenn sie es wünschen, kostenlos ein Anwalt beigeordnet werden, der sie informiert, berät und im Verfahren begleitet.

Opferhilfe muß eine staatliche Pflichtaufgabe werden. Opferrechte sind Menschenrechte. Ihre Erfüllung darf nicht vom jeweiligen Kassenstand abhängen. Es sind bundesweit flächendeckend Beratungsstellen für Opfer aller Deliktbereiche einzurichten (analog dem Schweizer Opferhilfegesetz).

Schon im Strafverfahren muß über zivilrechtliche Ansprüche des Opfers gegen den Täter entschieden werden (z. B. Schadensersatz, Schmerzensgeld). Dieses sogenannte Adhäsionsverfahren ist regelhaft anzuwenden. Sollte der Täter nicht zahlungsfähig sein, werden die Ansprüche des Opfers aus einem Opferfonds befriedigt, der die Außenstände beim Täter später eintreibt (analog den Unterhaltsvorschußkassen).

Bei Jugendstrafverfahren müssen die Opferrechte stärkere Beachtung finden. Die schon geltenden Opferschutzgesetze gelten hier nämlich nicht. Da inzwischen ca. 40% der Tatverdächtigen Jugendliche bzw. Heranwachsende sind, gelten für viele Opfer die Opferschutzrechte nicht. Zu bedenken ist, daß viele Opfer ebenfalls Jugendliche sind und ebenso wie der Täter eines besonderen Schutzes bedürfen.



Offener Brief an die Bundesfamilienministerin zur Beratungssituation gewaltbetroffener Männer

Anlass für diesen Offenen Brief (1,1 mb) war die Ankündigung eines bundesweiten Hilfetelefons, das sich allerdings ausschließlich an Frauen wendet.

Wir möchten mit diesem Offenen Brief eine Diskussion über die angemessene Versorgung gewaltbetroffener Männer anstoßen und hoffen auf eine rege Debatte. Wir freuen uns da-her über Rückmeldungen bzw. weitere Briefe an das BMFSFJ.
Bitte leiten Sie den Offenen Brief über Ihre Verteiler weiter.

PDF: Den Offenen Brief herunterladen... (1,1 mb)



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Psychologische Hilfe für Unfallopfer
Aktuelle Standards der Traumabehandlung
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