Sind Sie Opfer eines Raubüberfalls geworden?
Raubüberfälle, z.B. Handtaschenraub auf offener Straße oder Überfälle auf Banken oder Geschäfte geschehen meist mit Gewaltandrohung und unter Einsatz von Waffen.
Ein Raubüberfall bedeutet einen plötzlichen lebensbedrohlichen Angriff. Der Täter / die Täter haben es zwar nur auf das Materielle abgesehen, eine Verletzung des Opfers wird jedoch in Kauf genommen.
Das eigene Sichterheitsgefühl wird durch die lebensbedrohliche Situation massiv erschüttert. Nach diesem traumatischen Ereignis können Symptome auftreten wie:
- Schlafstörungen,
- Stimmungsschwankungen,
- innere Unruhe
- Ängste,
- sich aufdrängende Erinnerungen
Betroffene versuchen häufig Situationen, Handlungen, Orte zu vermeiden, die für sie mit dem Überfall in Verbindung stehen.
Sie können sich mit folgenden Fragen / Themen an uns wenden:
 | Die Erinnerung an den Überfall kommt mir immer wieder vor Augen, die Gefühle sind dann so, als ob es gerade geschieht. | |
 | Wie kann ich meine Angst und meine Schreckhaftigkeit überwinden? | |
 | Wie kann ich mit meinen Schlafstörungen umgehen? | |
In der Beratung wird versucht herauszufinden, wie das persönliche Sicherheitsgefühl erhöht werden kann. Durch diese emotionale Stabilisierung gehen die Erregungszustände und Ängste meist zurück.
Manchmal ist es sinnvoll, sich den Tathergang mit allen Einzelheiten und Gefühlswahrnehmungen noch einmal in Erinnerung zu rufen, um die psychischen Tatfolgen zu überwinden. Dies geschieht jedoch in einem geschützten und kontrollierbaren Rahmen.
Aufgrund der Todesnähe beginnen viele Opfer von bewaffneten Überfällen nach dem Sinn der Tat und nach den Motiven des Täters zu fragen.
Auch diese Themen sind wichtige Beratungsinhalte.
Bei Raubüberfällen am Arbeitsplatz lesen Sie bitte auch "Training & Beratung nach Gewalt".
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